Schön, dass Du rein schaust!
… vielleicht, weil es Dir schon seit längerem nicht mehr gut geht – und Du überlegst, ob eine Therapie Dir helfen könnte? Du möchtest, dass sich dein Leben positiv verändert, aber du weißt noch nicht, wie du das anstellen sollst?
Das Wichtigste vorweg: wenn Du Dich bei mir meldest, stehst Du im Mittelpunkt, d.h. alles kann – nichts muss, Du bringst Deine Themen mit und wir vereinbaren gemeinsam Therapieziele, an denen Du arbeiten möchtest. Alles, was wir besprechen, ist vertraulich – eventuell kann es sinnvoll sein, Deine Eltern in die Gespräche mit einzubeziehen , allerdings nur, wenn Du das möchtest (Ausnahmen sind Situationen, in denen Du Dich selbst oder andere ernsthaft gefährden würdest).

Jugendliche melden sich bei mir zum Beispiel wegen folgender Themen:
- Posttraumatische Belastungsstörung (…ich kann ein sehr schwerwiegendes Ereignis, welches vorgefallen ist „nicht mehr aus dem Kopf kriegen“, es drängen sich immer wieder belastende Bilder auf und ich fühle mich wie zurückversetzt in die Situation)
- Depressionen (… ich bin fast nur noch schlecht gelaunt/traurig/niedergeschlagen, kann mich zu nichts mehr „aufraffen“, habe kaum mehr Spaß an Dingen, die mir sonst Freude gemacht haben…)
- Ängsten (soziale Ängste, Panikattacken, Ängste unter Menschen zu gehen/mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren/Einkaufen zu gehen,…oder auch ganz unterschiedliche Ängste und Sorgen über verschiedenste Dinge, die mich nicht mehr loslassen)
- Zwänge (zwanghaft immer wieder das gleiche Tun oder Denken zu müssen, sodass ich einige Zeit am Tag damit verbringe/ darunter sehr leide)
- Essstörungen
- Probleme mit der Sexualität
- Suizidalität
- Selbstverletzendes Verhalten
- Selbstwert- oder Identitätsprobleme
- …..
Therapieablauf
Wenn Du an einer Therapie/an einem ersten Kennenlernen interessiert bist, erfolgt die erste Kontaktaufnahme zu mir telefonisch oder per E-Mail/Kontaktformular. Nach einem ersten Gespräch erfolgt eine eingehende Diagnostik. Das heißt, ich möchte zunächst genauer verstehen lernen, wo Deine Problembereiche sind, um Dir anschließend sagen zu können, ob ich Dir weiter helfen kann oder nicht. In dieser Phase kannst auch Du Dir nochmal ein genaues Bild von mir machen und Dir überlegen, ob Du mit mir zusammen arbeiten möchtest.
Sollten wir schließlich eine Therapie beginnen, werden wir uns zunächst wöchentlich treffen, um über Deine Probleme und mögliche Lösungen zu sprechen. Wir werden uns vor allem aber auch mit Deinen Stärken, Hobbies und Zielen auseinander setzen, um Deine Ressourcen, Fertigkeiten und persönlichen Möglichkeiten mit bestimmten Themen in Deinem Leben umzugehen, auszubauen.
Gruppentherapie
Statt der Einzeltherapie gibt es auch die Möglichkeit an einer Gruppentherapie teilzunehmen. Vielleicht bringst Du schon Therapieerfahrung mit oder bist generell daran interessiert, Dich mit anderen Jugendlichen, im „geschützten Rahmen“, über Deine Themen auszutauschen. Vielleicht kennen die anderen ähnliche Probleme wie Du, können Dir über selbst Erlebtes eventuell Lösungsvorschläge anbieten oder vielleicht tut es auch gut, einfach mit den aktuellen Gedanken nicht allein zu sein und von Gleichaltrigen verstanden zu werden. Ich als Therapeutin bin natürlich dabei und leite die Gruppentherapie an, es soll jedoch in erster Linie um die Themen gehen, die Ihr mitbringt. Zwischendurch werde ich vielleicht auch inhaltliche Punkte anschneiden, Euch Informationen zu bestimmten Themenbereichen geben oder auch mal ein Arbeitsblatt in die Hand drücken ;).

